Eine qualitative Studie zu den Arbeitszeitrealitäten und -bedarfen von Erwerbstätigen mit privater Pflegeverantwortung – in Kooperation mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (IfES)
Beschäftigte, die private Pflegeaufgaben übernehmen, müssen ihre Erwerbsarbeit oftmals notgedrungen einschränken oder ganz aufgeben, weil die zeitlichen Anforderungen von Beruf und Pflege sich nicht vereinbaren lassen.
Das von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Projekt hat Vorschläge für die Gestaltung pflegesensibler Arbeitszeiten entwickelt, die für die betroffenen Beschäftigten eine nachhaltige Entlastung bieten und gleichzeitig für den Betrieb dauerhaft vertretbar sind.
Dazu wurden die zeitlichen Belange und die psychischen, physischen und finanziellen Belastungen von pflegenden Beschäftigten mit berücksichtigt.
- Im Mittelpunkt stehen qualitative Befragungen von Erwerbstätigen mit privater Pflegeverantwortung.
- Ergänzendwerden Expert/innen-Interviews mit betrieblichen Akteuren geführt.
- In begleitenden Wissenschafts-Praxis-Dialogen werden die Forschungsinstrumente und -ergebnisse kontinuierlich überprüft.

Download: Projektflyer (180 kB)

Die Broschüre kann hier als pdf-Datei heruntergeladen werden (10,5 MB).
Die Projektergebnisse sind im August 2012 als Buchveröffentlichung bei edition sigma (Berlin) unter dem Titel: „Pflegesensible Arbeitszeiten. Perspektiven der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege“ erschienen.
Erhältlich im Buchhandel oder als Sofortbestellung direkt bei edition sigma.

Diese Broschüre kann hier heruntergeladen werden (pdf, 3 MB).

Svenja Pfahl/Stefan Reuyß Pflegesensible Arbeitszeiten – zwingende Voraussetzung für eine Gleichzeitigkeit von Pflegeverantwortung und Berufstätigkeit
Informationen zum Projekt finden Sie auch hier:
Link: Forschungsdatenbank der Hans-Böckler-Stiftung
Laufzeit: 2010 – Sommer 2012
Ansprechpartner: Stefan Reuyß