Partizipationsbedarfe und Partizipationshindernisse für Personen mit eigener und/oder familiärer Migrations- oder Fluchtgeschichte in Berlin für den TBB e.V.

Die Zielfrage lautet: Wie können die Migrant*innen-Organisationen die Landespolitik besser erreichen und sich thematisch besser einbringen, um gemeinsam mit den politischen Akteur*innen und Verwaltungen Verbesserungen zu erreichen?
Leitgedanke dabei ist, wie ein Umdenken innerhalb der MO angestrebt werden kann, weg von einer hierarchischen „Bittsteller-Funktion“ gegenüber Mittelgeber*innen und hin zu einem partnerschaftlichem Diskurs auf Augenhöhe, um gemeinsam Probleme in der Stadt zu lösen bzw. den Status Quo in Berlin zu verbessern.
Da sich der Fokus auf die Befragung von Fachkräften aus Migrant*innen-Organisationen (MO) des Landes Berlin bereits in der vorherigen Studie (2024) bewährt hat, wird erneut auf das vielfältige und dichte Expert*innenwissen der Berliner MO zurückgegriffen, um diese Frage zu beantworten. Die Fokussierung auf MO als zivilgesellschaftliche Multiplikatoren unterstützt zugleich die interne Vernetzung und den Erfahrungsaustausch zwischen den Berliner MO. Sie dient aber auch der Integration auch von noch jungen und weniger erfahrenen MO. Zudem bietet diese Herangehensweise den größten Output bei überschaubarem Zeit- und Ressourcenaufwand.
Wesentliche Zielgruppe im Projekt sind die Migrant*innen-Organisationen in Berlin und deren themenspezifische Fachleute. Daneben aber auch die für eine Zusammenarbeit in Frage kommenden Akteur*innen aus Politik und Verwaltung.

Gefördert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms.
Laufzeit: September 2025 bis März 2026
Ansprechperson: Stefan Reuyß