Arbeitszeiten stellen auf individueller wie auf gesellschaft-licher Ebene das zentrale zeitliche Steuerungselement dar. Sie wirken als Taktgeber für nahezu alle weiteren Zeiten. Infolge neuer flexibler Arbeitszeitmodelle wird die Arbeitszeit immer öfter ungleichmäßig auf der Zeitachse verteilt. Es wechseln längere und kürzere Arbeitstage, intensive Arbeitsblöcke und komplizierter wird und zu einer Überforderung der Beschäftigten führt, so liegen darin besondere Risiken erwerbsarbeitsfreie Zeitblöcke einander ab.

Uns geht es bei unserer Arbeit insbesondere um die sozialen Auswirkungen der vorwiegend aus ökonomischen Gründen flexibilisierten Arbeitszeiten. Arbeitszeitflexibilisierung wirken für die Beschäftigten ambivalent: Wenn Arbeitszeiten entgrenzt werden und in vormals private Zeiträume eindringen, wenn gemeinsame Zeiten bedroht sind, wenn das Alltagsmanagement infolge wechselnder Zeiten.

Gleichzeitig eröffnen sich durch Arbeitszeitflexibilisierungen neue Chancen der beruflichen Verwirklichung und der Umsetzung individueller Lebensentwürfe für die Beschäftigten.